Nadine Bender in der Hauptstadt am Start

In der letzten Woche vertraten insgesamt vier Schwimmer den Bezirk Schwaben bei den Deutschen offenen Meisterschaften auf der Langen Bahn (50m). Diese mussten sich vorher über die Deutsche Bestenliste unter die Top 100 schwimmen, um daran teilnehmen zu dürfen. Die Schwimmerin des SVA Nadine Bender hat sich über alle drei Rückenstrecken dafür qualifiziert. Da die Meisterschaften gleichzeitig als erste Qualifikationshürde für die Europameisterschaften im August in Berlin fungierten, waren sie mit allen Deutschen Spitzenathleten des Schwimmsports besetzt.

Für Nadine hieß es dabei, das Beste aus der vermurksten Vorbereitung zu machen. Nach einer Nasennebenhöhlenentzündung vor der Bayerischen Meisterschaft, plagte sie im Trainingslager ein Infekt. Knieprobleme schränkten das Sprungkrafttraining stark ein. „Durch den Infekt im Trainingslager konnte ich leider nicht so hart trainieren, wie es nötig gewesen wäre und musste auch nach dem Trainingslager mit der Intensität stark zurückfahren, um meinem Körper die Chance zu geben, sich zu regenerieren. Leider hat es wohl nicht so funktioniert,“ zieht die 24-jährige Fazit.

Zumindest über 50m Rücken konnte sie an ihre Leistungen der bisherigen Saison anknüpfen und erzielte ihre zweitbeste Zeit in der schon 16 Jahre andauernden Schwimmkarriere, was auf der ungeliebten Sprintstrecke Platz 67 bedeutet. Auch die 100m Rücken begannen vielversprechend, mit einem engagierten Angang in 32,80 Sekunden auf den ersten 50 Metern. Dann machte sich die fehlende Trainingshärte bemerkbar und die letzten 25m wurden sehr lang. In 1:08,44 Minuten rettete sich die gebürtige Memmingerin mit einer dennoch passablen Zeit ins Ziel und landete auf dem 60. Rang. Weit unter ihrer erwarteten Leistung blieb die SVA-Athletin dann über ihre Paradestrecke den 200m Rücken. „Gerade für die 200m Rücken ist Stehvermögen und Schnelligkeitsausdauer besonders wichtig, da merkt man es leider sofort, wenn die Vorbereitung nicht optimal lief“, erklärt Trainer Christian Reißner die Leistung seiner Schwimmerin. In indiskutablen 2:28,97 Minuten landete Nadine so auf Platz 61; in der Nähe ihrer Qualifikationszeit wäre ein Platz unter den Top 40 möglich gewesen.

Nach einer kurzen Trainingspause, um wieder ganz gesund zu werden, steht dann schon der Aufbau für die Süddeutschen Meisterschaften in Wetzlar Anfang Juni auf dem Programm, wo Nadine sich für fünf Strecken qualifizieren konnte. Neben den drei Rückenstrecken, darf sie dann auch über die 50m und 100m Freistil ins Becken steigen.

Schwimmverein Augsburg 1911 e.V.

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