O mein schönes Plärrerbad

3 ½ Jahre mussten sich Vereine und Schulen gedulden. Nun hat das Langzeitbauprojekt der Stadt Augsburg ein Ende. Die Renovierungsarbeiten am Plärrer-Hallenbad sind abgeschlossen. Für 5,4 Millionen Euro wurde das Bad an der Schwimmschulstraße umfangreich saniert. Die Schwimmbecken wurden komplett erneuert, Umkleiden und Sanitäranlagen sind ebenfalls neu, es gibt barrierefreie Zugänge und einen neuen Sprungturm.

Auch wenn das Bad nicht für den öffentlichen Betrieb zugänglich ist, hat es doch einen Nutzen für alle Augsburger Badegäste. Wegen der fehlenden Wasserfläche mussten die Vereine und Schulen auf die anderen vier Hallenbäder ausweichen. Das führte zu Einschränkungen beim normalen Badebetrieb. Während die Vereine nun bereits seit Mai wieder ihre Bahnen ziehen, werden die Schulen ab dem neuen Schuljahr im September wieder regelmäßig ins Bad kommen. Die offizielle Eröffnung mit einer großen Feier ist für Mitte September geplant.

Projekt „Augsburg macht Sport Platz“
Die Sanierung des Plärrerbads ist nur ein kleiner Teil des vom Stadtrat im Februar beschlossenen Sport- und Bäder-Entwicklungsplans. Seit 2015 wurde das Sportangebot im Stadtgebiet intensiv geprüft. Bürger, Vereine und Schulen konnten sich hierzu an einer Befragung beteiligen. Mit dem Projekt „Augsburg macht Sport Platz“ möchte man die Weichen für eine innovative Augsburger Sportpolitik für die nächsten zwei Jahrzehnte stellen. Wichtigstes Ziel dabei sei es, möglichst viele Menschen für den Sport zu begeistern, indem attraktive Sport- und Freizeitangebote geschaffen werden. Für uns als Schwimmverein ist der Blick auf die Schwimmbäder natürlich besonders interessant.

das Plärrerbad erstrahlt in neuem Glanz

Als nächste große Investition, die ebenfalls mehr als fünf Millionen Euro kosten wird, ist die Generalsanierung des Spickelbads vorgesehen. Ab 2020 könnte dies möglich sein. Ziel ist die Schaffung eines hochattraktiven Badezentrums, durch die Verbindung des Hallenbades mit dem unmittelbar daneben liegenden Firbbebads. Unter einem gemeinsamen Namen soll ein Kombibad entstehen.
Der Reichtum an Wasser im Stadtbild der Stadt Augsburg führte zu der Bewerbung zum Weltkulturerbe. Eine große Chance, hier einen weiteren Baustein hinzuzufügen, stellt der Ausbau und die damit verbundene Attraktivitätssteigerung des von einem Lechkanal gespeisten Naturbads dar. Bereits in diesem Jahr wird mit dem Bau eines 25-Meter-Nichtschwimmerbeckens im Fribbebad begonnen.

Was wird eigentlich aus dem Sportbad!
Neben dem Familienbad befindet sich auch das Sportbad, welches seit mehreren Jahren brach liegt. Da die Schäden am Fundament zu groß sind, ist an einen Neubau des Schwimmbeckens nicht mehr zu denken. Stattdessen soll das Areal zu einer trendsportorientierten Anlage gewandelt werden, die ganz besonders die Interessen der jüngeren Generation aufgreift.
Der Charme des alten Sportbades soll aber erhalten bleiben, sodass mit der vorhandenen Raumstruktur (50m Becken, Tribüne) neue Bewegungsformen ermöglicht werden. Ganz konkret wird hier an Skateräumlichkeiten für verschiedene Rollsport- & Boardsportarten, Kletterfelsen und ein Fitnessgeräteparcour gedacht. Seile zum Klettern, Schwingen und Balancieren werden über das Becken gespannt. Die Anlage soll auch für temporäre Events gebraucht werden (z.B. Skatecontests; Klettern).

Alle Informationen zum Projekt „Augsburg macht Sport Platz“:
http://www.augsburg.de/sportplatz

Den kompletten Sport- & Bäderentwicklungsplan zum Nachlesen finden Sie hier:
http://www.augsburg.de/freizeit/sport/sport-und-baederentwicklung/sport-und-baeder-entwicklungsplan

Henrik Herzog / SV Augsburg 1911 e.V.

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